Was bedeutet emotionale Freiheit? Und wie bekommst Du solch einen abstrakten Begriff zu fassen?

Gefühle sind elektrische Signale, die auf Grund von Gedanken entstehen und lediglich für ein paar Minuten in Deinem Körper verweilen würden, würde nicht der Verstand versuchen sie krampfhaft festzukrallen. Die Gedanken und die daraus entstehenden Emotionen werden wie ein Film ständig im Kopf wiederholt.

Hier erfährst Du 3 Wegweiser, die Dir auf der Reise zur emotionalen Freiheit helfen.

Verantwortung

Emotionale Freiheit beginnt mit der Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Viele Menschen wollen Personen in ihrem Umfeld ändern, merken jedoch nicht, dass sie bei sich selbst beginnen müssen. Die Schuld für schlechte Gefühle bei anderen zu suchen, macht Dich ohnmächtig. Sprichwörtlich verbleibst Du also ohne Macht. Übernimm die Verantwortung, egal in welcher Situation! Das bedeutet, dass Du in genau diesem Moment die Macht und Freiheit hast, Dinge zu verändern. Hör auf, Dich emotional in subjektive Ungerechtigkeiten hineinzusteigern. Übernimm die Verantwortung für Deine Gefühle. Du entscheidest, welcher Film heute in Deinem Kopf läuft und Du bist für die daraus resultierenden Emotionen verantwortlich. Wie wäre es, wenn Du Dich heute einfach mal dazu entscheidest, den ganzen Tag gute Laune zu haben?

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darindaß er tun kann, was er willsondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. ~ Jean-Jacques Rousseau

Vergebung

Kennst Du das: Du planst eine Radtour mit Deinen Freunden; plötzlich fängt es an zu regnen. Du bist sauer und enttäuscht, weil der Ausflug ins Wasser fällt. Bringt es etwas, sich über das Wetter zu ärgern? Wie Shakespeare schon wusste: „An sich ist nichts weder gut noch böse. Das Denken macht es erst dazu.“ Der Regen ist erstmal nicht gut oder schlecht. Regen wird dann wertfrei, wenn wir ihn einfach hinnehmen. Wenn Du Dich engagiert über den Regen aufregst, schenkst Du dieser Situation die Energie, die Dir woanders verloren geht. Überlege Dir, wo Du diese Leidenschaft hättest hinfließen lassen können. Vergebung entsteht aus der Annahme, dessen was ist. Wie kannst Du, das was ist akzeptieren? Gib den Kampf gegen Deine Gefühle auf! Achte darauf, das Wunder des Fühlens voll Hingabe und ohne Bewertung willkommen zu heißen und danach wieder zu verabschieden. Am besten beobachtest Du im täglichen Alltag Deine Gefühle. Gehe die vergangenen, negativen Gefühle innerlich durch, lasse sie los. Setze den Rucksack mit dem emotionalen Ballast ab, dann kannst Du mit neuer Leichtigkeit durchstarten. Die meisten Menschen betreiben keine mentale Hygiene. So wie wir unseren Körper reinigen, ist es auch wichtig, den Geist frei von Gedankenmüll zu halten. Werde frei von der Abhängigkeit Deiner Gefühle, indem Du Dich beobachtest. Je großherziger Du verzeihen kannst, desto stärker bist Du mental.

Vertrauen

Sei präsent im Hier und Jetzt und nimm den Moment bewusst mit all Deinen Sinnen wahr. Bestimmt kennst Du sprachliche Ausdrücke wie „Bei der Sache habe ich kein gutes Gefühl.“ oder „Ich habe Schmetterlinge im Bauch.“ Lausche diesem Bauchgefühl. Frage Dich: „Welches emotionale Bedürfnis habe ich? Und warum?“ Meistens ist der erste emotionale Impuls, den wir in Lebenssituationen spüren richtig. Gehe auch in der praktischen Umsetzung ins Vertrauen. Warte nicht auf Deine Freiheit. Vertraue Deiner Intuition! Verweile im Sein und gib Dich dem Leben hin. Alles, was Du wissen musst, ist bereits in Dir. Wie wäre es, wenn Du das Gefühl von Leichtigkeit und emotionaler Freiheit sofort spüren könntest? Jetzt gleich.

Essenz

Deiner inneren Stimme Vertrauen zu schenken, bedeutet nicht all Deinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Bäume in einem gesunden Wald wachsen nach oben gen Himmel, ohne sich gegenseitig einzuschränken. Sobald sie die Grenzen der anderen Bäume überschreiten, schaden sie sich gegenseitig. Grenzenlose Freiheit führt zur Beeinträchtigung des Wachstums. Auch die emotionale Freiheit endet da, wo die Freiheit anderer Menschen eingegrenzt wird. Das Bewusstsein löst die Bewertung der Emotionen. Bist Du nicht mehr abhängig von der Unbeständigkeit und dem ständigen Wechsel der äußeren Welt. Dann bist Du frei. Es ist eine spannende Reise vom intellektuellen Verstehen hin zum emotionalen Verinnerlichen. Lebst Du es?

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