NOFAP = NOFUN – Stimmt das wirklich?!?

3 Tipps für dein „Nofap-Abenteuer“ und 5 Gründe mit Folgen für „Nofap“

Wir beginnen erst einmal mit einer kurzen Begriffsklärung, denn diese Bewegung hat einen interessanten Hintergrund. Es ist heute noch so, dass manche Themen nie oder selten behandelt und angesprochen werden – auch wenn das für unser Zeitalter kaum zu glauben ist. Direkt danach folgen die besten Tipps für die Erlösung aus dieser Situation.

Was ist „Nofap“?

„Nofap“ ist eine Bewegung, die auf der amerikanischen Website reddit.com entstanden ist. „NoFap“ bedeutet – nicht onanieren. Das Ziel dieser Bewegung ist es, Menschen dazu zu motivieren für ein besseres Leben auf Masturbation zu verzichten. Die Anhänger dieser Bewegung sind Menschen, die vorher übermäßig Porno Filme konsumiert und/oder masturbiert haben. Die Fapsronauten – so nennen sich die Anhänger dieser Bewegung, möchten 90 Tage lang auf PMO (Porno, Masturbation und Orgasmus) verzichten, was nicht Verzicht auf Sex bedeuten soll.

Es ist gut möglich, dass du im ersten Moment nicht verstehst, warum du es tun solltest. Vielleicht merkst du noch nicht einmal die negative Auswirkung dessen. Vielleicht ist es aber auch so, dass du dich nicht traust, über dieses Problem zu reden. Genau aus diesen Gründen werden diese Zeilen verfasst. Zuerst werde ich über Gründe und dessen Folgen für Nofap schreiben. Die Gründe für diese Bewegung sind in der negativen Auswirkung der übermäßigen Masturbation und Pornokonsum wiederzufinden. Danach werde ich dir drei einfache und hilfreiche Tipps für dein „Nofap – Abenteuer“ an die Hand geben.

5 Gründe für „Nofap“

Die negativen Auswirkungen können grob in zwei Bereiche aufgeteilt werden– Physische und Psychische.

1. Verlust an Selbstbewusstsein

Die meisten Menschen schauen sich während sie masturbieren Porno – Filme an und befriedigen sich mit unrealistischen Bildern und Szenen. Das Problem hierbei ist, dass die dargestellten Menschen und Umgebungen keine Übereinstimmung mit der Realität haben. Die Konsumenten dieser Filme entwickeln dadurch ein verkehrtes Bild über Sexualität und sind auch nicht in der Lage, die eigene Sexualität zu entfalten. Denn die Maßstäbe, mit denen sie sich vergleichen und messen, sind nicht ansatzweise erreichbar. Genau hier beginnt das Selbstbewusstsein abzunehmen. Man fängt an sich zu fragen, warum es denn bei einem selbst nicht so funktioniert oder nicht so aussieht wie in den Videos, die man sich tagtäglich anschaut. Die erneuten Versuche so zu sein, wie man es täglich in bewegten Bildern sieht, führt dazu, immer wieder zu sehen, dass man nicht in der Lage ist, gut genug zu sein. Jeden erneuten Tag sagen dir diese Videos, dass du nicht gut genug bist. Sind deine Zeit und Energie das wert?

2. Verlust an Motivation und Antrieb

Den Berichten der „Nofap“ Bewegung zurFolge haben die Menschen, die übermäßigen Konsum von Pornos betätigen, oft Motivationsprobleme. Sie tun sich schwer damit sich Ziele zu setzen und diese auch zu erreichen. Sie befinden sich in so einem Zustand, dass sie nicht Ihren Aufgaben und Verantwortungen nachkommen können. Diese psychologische Auswirkung der Masturbation kann so weit gehen, dass z. B. der Job darunter leidet. Du kannst dem Ganzen entkommen, indem du auf unverhältnismäßiges Onanieren verzichtest. Deine Energie und Zeit kannst du z. B. in deine persönliche Entwicklung investieren, Bücher zu den Bereichen, die dich interessieren, lesen oder deine Aufgaben und Verantwortungen so gut bewältigen, dass du für deine Vision die ersten Grundsteine legst. Alles deine Entscheidung.

3. Verlust an Energie

Eine weitere negative Auswirkung der übermäßigen Selbstbefriedigung ist der Energieverlust. Dadurch, dass du öfter am Tag dich selbst befriedigst, fehlt es deinem Körper an Kraft. Denn der Samenerguss ist mit Energieverlust verbunden. Erkenne, wie viel du von deiner Energie in einer nicht realen Welt verschwendest. Erkenne auch dein Potenzial und fange mit deiner Energie was anderes an, statt müde und lustlos durch den Tag zu laufen. Zum Beispiel kannst du deine Energie in Dinge investieren, die dir sehr viel Spaß machen und dein Herz zum Lachen bringen. Denn die Energie, die du in die Masturbation steckst, fehlt dir in den anderen Bereichen deines Lebens. Diese negative physikalische Auswirkung der Pornografie führt zu einem unausgeglichenen Leben. Langfristig gewöhnt sich der Körper an die Wirkung und du wirst keinen besonderen Spaß mehr empfinden.

4. Verlust an sexueller Funktionalität

Fapsronauten geben auch offen zu, dass sie, bevor sie sich der Bewegung angeschlossen haben, physikalische Probleme bei der sexuellen Funktionalität hatten. Ein verzögerter Samenerguss und/oder erektile Dysfunktion sind Beispiele dieser Probleme. Dieser Zustand macht den realen Kontakt unangenehm und das führt zu den Folgen, die wir unter Punkt eins schon angesprochen haben, nämlich zu geringem Selbstwert und zu abnehmendem Selbstbewusstsein. Es kann sogar soweit gehen, dass die Personen mehr Spaß beim Masturbieren empfinden als beim Sex.

5. Verlust an Sozialleben

Es ist nicht nur Energie, die bei dieser Problematik verloren geht, sondern auch ganz viel Zeit. Auch mit Blick auf die bisher ausgeführten Gründe und Folgen haben sehr viele Menschen, die Selbstbefriedigung enorm in Anspruch nehmen, langfristig Probleme in ihrem sozialen Umfeld. Sie verbringen aufgrund ihrer Gewohnheit viel Zeit vor einem Bildschirm mit Bildern und Szenen aus nichtexistierenden Welten, statt sich z. B. mit Freunden zu treffen oder anderen sozialen Aktivitäten nachzugehen. Denn wie sollte es auch anders sein, wenn ein Mensch antriebslos, müde und unsicher durch den Tag läuft.

3 Tipps für dein „Nofap – Abenteuer“

Wenn wir uns die Problematik genauer ansehen, ist der übermäßige Konsum von Pornografie und die damit verbundene Selbstbefriedigung nichts anderes als eine Abhängigkeit. Der Prozess, der im Gehirn abläuft, ist der gleiche wie bei übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum. Kurzfristige Stimulationen, die durch Orgasmus, Alkohol- oder Drogenkonsum entstehen, lassen den Körper Glückshormone ausschütten. Die erneute Wiederholung der Tätigkeit, die zu Dopaminausschüttung führt, wird nach einer kurzen Zeit zur Gewohnheit. Das bedeutet für dich in erster Linie Entwöhnung. Der aller erste Schritt in diesem Prozess ist deine Entscheidung. Die Tipps helfen dir nicht, wenn du dein Problem nicht erkennst und es nicht lösen möchtest. Also entscheide dich für „Nofap“ und genieße ein energievolleres Leben. Beim Entzug helfen dir die drei folgenden Schritte.

1. Grund identifizieren

Nach dem Du dich für Nofap entschieden hast, aber bevor du mit dem Verzicht beginnst, solltest du die Gründe deiner Gewohnheit für dich herausarbeiten. Denn das sind die Bausteine für deine Erlösung aus dieser energie- und kraftraubenden Situation. Frage dich, wie es dazu gekommen ist, dass du dieses Suchverhalten entwickelt hast. Das größte Genie aller Zeiten Leonardo da Vinci forderte die Menschheit dazu auf, jede Untersuchung an seiner Quelle zu beginnen. Wenn du nicht verstehst, was die Gründe für dein Verhalten sind, wird es sehr schwierig dieses zu ändern. Hierfür ist mein Tipp: Nehme dir die Zeit für dich und höre in aller Ruhe auf dich und auf dein Inneres. Die Konzentration auf dich selbst wird dir die Kraft geben, deine Antworten zu finden.

2. Gewohnheiten ersetzen

Nachdem du die Gründe für dich gefunden hast, kannst du mit deinem aufregenden Abenteuer beginnen. Leider lassen Gewohnheiten in unserem Gehirn Vernetzungen entstehen, die wir nicht löschen können. Das bedeutet, dass du zuerst verstehen musst, dass du die Gewohnheit nicht löschen, sondern nur ersetzen kannst. Das wiederum kann nur durch neue Verknüpfungen im Gehirn erreicht werden. Konkret für dich bedeutet es, immer wenn du den Auslöser deiner zu ersetzenden Gewohnheit spürst oder begegnest, dich für eine andere Aktivität entscheidest, die den gleichen Effekt in deinem Gehirn entstehen lässt – nämlich Dopaminausschüttung. Mit ständiger Wiederholung dieser Aktivität kannst du eine positive Gewohnheit in deinen Alltag integrieren. Welche Tätigkeit es sein soll, ist vollkommen deiner Fantasie überlassen. An diesem Punkt hast du auch noch einmal die Möglichkeit deine Leidenschaft herauszufinden und auszuleben.

3. Plane deinen Entzug

Wenn du den ersten Tipp für dich ausgearbeitet hast, solltest du Dir einen genaueren aber keinen strengen Plan überlegen. Das bedeutet, lege dir einen Zeitraum fest, wie lange du auf Selbstbefriedigung verzichten möchtest. Dieser Zeitraum sollte nur für dich und dein Ziel sinnvoll sein. Du müsstest nicht unbedingt wie die meisten Fapsronauten mit 90 Tagen beginnen. Mache lieber kleine Schritte, die dir positive Erlebnisse liefern. Denn Erfolg kommt von den positiven Erlebnissen und den positiven Erfahrungen. Nach deinen ersten Erfolgen kannst du den Zeitraum verlängern, wie es dir am besten passt. Zudem solltest du auch deine positiven Ergebnisse festhalten, damit sie von deinem Unterbewusstsein aufgenommen werden.

Fazit

Das Internet und die Technologie ermöglichen uns Menschen heutzutage mit einem Mausklick das zu bekommen, was wir wollen. Seien es Klamotten, Essen, Spiele, Bücher oder Filme. Das alles hört sich im ersten Moment auch wunderbar an – es ist auch auf der einen Seite bemerkenswert und erleichtert enorm den Alltag. Wir dürfen aber nicht die andere Seite vergessen. Dieser Klick, der uns den Alltag erleichtert, führt im Thema der Pornografie und der damit einhergehenden übermäßigen Selbstbefriedigung dazu, dass langfristig eine negative Abhängigkeit entwickelt wird. Gerade die jungen Generationen, die ihre meiste Zeit vor einem Bildschirm verbringen haben Schwierigkeiten, sich im realen Leben zu integrieren. Durch das Internet sind auch Pornografien schnell und verbreitet zu finden. Die Branche boomt und die Auswahl ist enorm. Die Folge der ganzen Problematik sind meist junge Menschen, die ihr Leben unsicher und entfernt von der Realität führen. Nofap ist die Bewegung, die das ganze ändert, denn Nofap bedeutet nicht Nofun. Im Gegenteil du wirst mit Nofap den echten Spaß im Leben entdecken. Möchtest du ein Teil dieses Problems sein oder bist du schon auf dem Weg zu deinem neuen Selbst.

Wenn du dann die Antwort auf diese Frage hast, beginne direkt mit der Umsetzung, denn:

Ohne ihre Umsetzung bleibt jede Vision eine Halluzination.

Leonarodo Da Vinci

Der Erfolg ist in Dir!

Dein Maxim Mankevich

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