Finde in 3 Schritten Deine BERUFUNG! – keinen Tag mehr „arbeiten“

Die seit 2001 jährlich durchgeführte Gallup Studie stellt den sogenannten Engagement Index in Unternehmen fest. Die Ergebnisse der Studien geben an, wie hoch der Grad der emotionalen Bindung zum Arbeitsplatz ist. Die Gallup Studie 2018 bewies, dass 71% der Mitarbeiter in Festanstellung eine geringe emotionale Bindung zu Ihrem Job haben und nur 15% der Mitarbeiter eine hohe Bindung zu der Arbeit empfinden, die sie tagtäglich tun. Eine weitere Zahl aus der Studie ist, dass die mit der Gesamtsituation zusammenhängenden inneren Kündigungen eine volkswirtschaftliche Summe von 77 bis 103 Milliarden Euro betrugen. Zu welcher Gruppe gehörst Du? Welche Motivation steht hinter Deinem tagtäglichen Tun? In diesem Artikel wirst Du in drei Schritten erfahren, wie Du es schaffen kannst, zu den 15% zu gehören.

1. Schritt – Der Weg zu Deinen Talenten

Arbeit um der Arbeit Willen ist gegen die menschliche Natur.

John Locke

Der erste Schritt zu Deiner Berufung geht durch Deine Talente. Es ist wichtig, dass Du Dir Deiner Fähigkeiten bewusst wirst, damit Dir Deine künftige Arbeit nicht schwerfällt. Du kannst z. B. durch direkte Fragen an Deine Freunde und Bekannte herausfinden, welche Deine verborgenen Talente sind, wenn sie Dir noch nicht bekannt sind oder wenn Du Dir nicht sicher bist. Wenn Du vermeiden möchtest, dass Du eine Arbeit nicht nur um der Arbeit Willen tust, dann beginne hier und jetzt mit Deiner Schatzsuche. Falls Du das Gefühl hast, dass Du keine Talente hast, dann erwartet Dich eine etwas intensivere Variante der Talentfindung. Deine Schätze sind tief in Deinem Inneren versteckt wie ein Diamant. Du musst geduldig und entschlossen diesen Weg gehen. Meditation ist eine der Methoden, mit denen Du tief in Dich hineinschauen kannst, um Dein Talent zu erkennen. Analysiere dazu eventuell Deine Kindheit und versuche Dich daran zu erinnern, womit Du Dich als kleines Kind stundenlang beschäftigen konntest.

2. Schritt – Der Weg zu Deiner Leidenschaft – Je mehr Vergnügen Du an Deiner Arbeit hast, umso besser wird sie bezahlt

Die Frage, die hier eine Antwort sucht, ist: Was willst du?

Bevor die Wege, die zu Deiner Leidenschaft führen, erleuchtet werden, sollte die Frage geklärt werden, was Leidenschaft bedeutet. Leidenschaft ist eine große Begeisterung und ausgeprägte Neigung für eine bestimmte Tätigkeit, der man sich mit Hingabe widmet. Kannst Du auf Anhieb aufzählen, wofür Du Dich jeden Tag begeistern könntest? Wenn ja, dann hast Du auch bereits den zweiten Schritt getan, der zu Deiner Berufung führt. Es wird den Einen oder Anderen geben, der diese Frage nicht auf Anhieb beantworten kann. Hierfür gelten obige Übungen ebenfalls. Jedoch kannst Du hier spezieller auf die Suche gehen. Durch die Dokumentation Deiner Tätigkeiten mit den dazu gehörigen Emotionen und Werten könnte Dir nach nur drei Wochen einen großen Hinweis darüber geben, wofür Dein Herz schlägt. Hier darfst Du zwischen der intrinsischen und extrinsischen Motivation unterscheiden. Die extrinsische Erfüllung kann durch Strafe oder Belohnung hervorgerufen werden. Im Gegensatz dazu hat die intrinsische Motivation nur mit Deiner Innenwelt zu tun. Du kannst Deine Motivation hochhalten, wenn Du in Deiner Aufgabe wachsen kannst. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Möglichkeit der Selbstbestimmung. Studien beweisen, dass die Menschen insgesamt ein besseres Leben führen, wenn Sie Teil der Entscheidung sein dürfen verglichen mit den Menschen, die nicht Teil der Entscheidung sind. Wenn Du Deiner Leidenschaft letztlich noch einen Sinn geben kannst, dann wirst Du die höchste Stufe der intrinsischen Motivation erreichen. Es ist wichtig, die intrinsische Motivation hochzuhalten, damit sich Deine Arbeit nicht als Last anfühlt. Du solltest bei Deiner Arbeit das Zeitgefühl verlieren.

3. Schritt – Deine Umsetzung

Die Schnittmenge aus Deinen Talenten und aus Deiner Leidenschaft bietet Dir die erste große Hilfe, in welcher Richtung Du auf jeden Fall bleiben solltest. Die bekannte Maslow Bedürfnispyramide unterteilt die natürlichen Bedürfnisse der Menschen in fünf Stufen. Man kann diese in zwei übergeordnete Bedürfnisse einteilen. Die sogenannten Wachstumsbedürfnisse und Defizitbedürfnisse. Erstere ist die letzte Stufe auf der Pyramide; die Anerkennung und Selbstverwirklichung. Zu den Defizitbedürfnissen gehören: Sicherheit, Existenzsicherheit, Grundbedürfnisse und soziale Sicherheit. Es ist zu erwähnen, dass die Erfüllung der Bedürfnisse aufeinander aufbauen (von unten nach oben). In unserer heutigen Gesellschaft befrieden 90 % der Jobs die sogenannten defizitären Bedürfnisse der Menschen. Das bedeutet für Dich konkret, dass Du Dein Talent und Deine Leidenschaft zu einer Aufgabe umwandeln darfst, die eines der Defizitbedürfnisse anderer Menschen erfüllt. Somit findest Du die Aufgabe, die Dein Leben erfüllt und Deinem Alltag einen Sinn gibt und Dir auch noch Erfolg verspricht.

Wenn Du diese drei Schritte für Dich ausgearbeitet hast, dann wird Dein Leben eine ganz andere Qualität aufweisen. Um Dein Potential für die Umsetzung weiter entfalten zu können, kannst Du Dir gerne die Erfolgstipps der Genies sowohl aus der „die Köpfe der Genies Akademie“ als auch aus den vergangenen Blogartikel zum Thema Lernen und Erfolg einholen. Das Wissen über die Umsetzung und die Erfolgsgeschichten der Experten können Deinen Weg beleuchten und Dir manche Entscheidung erleichtern.

Der Wert einer Idee liegt in ihrer Umsetzung

Thomas Edison

Der Erfolg ist in Dir!

Dein Maxim Mankevich

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.